REICHSBAHNDIREKTION

REICHSBAHNDIREKTION (1936-1938)
Am Sand 34 | Heute Bahnhofsverwaltung

Erst 1937 erhielt die ‚Deutsche Reichsbahn-Gesellschaft‘ den heute geläufigeren Namen ‚Deutsche Reichsbahn‘ deren Generaldirektor von 1926-1945 Julius Dorpmüller und deren Stellvertreter 1933-1942 Wilhelm Kleinmann und 1942-1945 Albert Ganzenmüller waren.

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Die „Gleichschaltung“ innerhalb der Reichsbahn wurde sehr schnell nach der Machtübernahme vollzogen und nicht erwünschte Mitarbeitern wurden entlassen. Die Mitwirkung der Reichsbahn war bei den „Kraft durch Freude“ Fahrten oder bei der logistischen Durchführung der Massenveranstaltungen
(z. B. Reichsparteitage) von entscheidender Bedeutung.

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Wie kaum eine andere eigentlich zivile Organisiation war die Deutsche Reichsbahn aktiv an militärischen Operationen beteiligt, wie dem ‚Anschluss Österreichs 1938‘, der Besetzung des Sudetenlandes, den Überfällen der Wehrmacht auf Polen, Dänemark, Norwegen, dem Westfeldzug, dem Balkanfeldzug und dem Angriff auf die Sowjetunion.

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Eine wichtige Rolle spielte die Reichsbahn auch bei der Durchführung der Deportation und Vernichtung der europäischen Juden. Nach Schätzungen von Historikern wurden ca. 3 Millionen Menschen in die Vernichtungslager gefahren, bei der die Reichbahn mehrere hundert Millionen RM mit den Menschentransporten in Viehwaggons verdienten.

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