Hochbunker

Hochbunker ‚Wöhrd‘

Hochbunker Wöhrd/Luftschutzzentrale (1940/41)
Hirsvogelstraße
Heute: Private Nutzung/Dunkelcafé


(1942)D
er große Bunkerbau im Nürnberger Stadtteil Wöhrd kann noch heute 678 Personen Platz bieten. Ein Teil des 1942 fertig gestellten Bunkers ist Teil des „Erfahrungsfelds des Sinne“ und werden als Dunkelräume genutzt. Dort kann man eine „Dunkelbar“ besuchen. Der Stadtteil Wöhrd würde während der Bombenangriffe der Alliierten besonders schwer getroffen und zerstörte den Großteil des alten Ortskerns.

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Hochbunker Landgrabenstraße

Hochbunker Landgrabenstraße

Der in den 40er Jahren fertigestellte Hochbunker an der Landgrabenstaße fasste ca. 1.000 Menschen und überstand sogar einen Bombenvolltreffer. Der Bunker wurde zwar 1983 als Folge des ‚Kalten Krieges‘ modernisiert und mit einem Fassadenanstrich versehen, wirkt aber trotzdem wie ein Fremdkörper in der Südstadt.
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Der Bunker wurde bis ca. 2011 von dem Museum Industriekultur als Lagerraum benutzt und war auch noch als Luftschutzraum für 1912 Menschen ausgewiesen. Die Außenwände des Gebäudes haben eine Dicke von 1,40 Metern, im Keller gar 3 Meter. Jedes Stockwerk hat eine Höhe von 2,35 Meter, die Grundfläche des komplett aus Beton gebauten Gebäudes beträgt 22,2 x 26,65 Meter, die Gesamtnutzfläche 2.765 qm.
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Der Bund bot Anfang 2013 den Bunker als ‚Wohnimmobilie‘ zum Verkauf an.
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HOCHBUNKER SPITTLERTORTURM

HOCHBUNKER SPITTLERTORTURM (1940-41)
Spittlertor
Heute nicht zugänglich/Lager

Der Spittlertorturm hat seinen Namen von dem damaligen nahgelegenen Spital St. Elisabeth und wurde ursprünglich als eckiger Turm Ende des 14 Jhdt. erbaut. Erst 1558 bekam der Turm die heutige runde Form und die „Gefechtsplattform“.

IMG_0456Im Zuge der Luftschutzbaumaßnahmen im Dritten Reich wurde auch dieser ehemalige Stadtmauerturm zu einem Luftschutzhochbunker für ca. 450 Personen ausgebaut. Der Turm überstand die schweren Bombenangriffe des 2. Weltkriegs nahezu unbeschadet.

Nach dem Krieg diente der Turm zur „Überwachung“ des nahegelegenen Rotlichtviertels und später zur Überwachung des Verkehrs am Plärrer. Heute ist der Turm Teil des Garnisonsmuseums in dem hunderte Bücher und Filme sowie einige Exponate untergebracht sind.

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(Hier eines der Exponate – ein berlebensgroßes, altarähnliches Gemälde von 1920, auf dem der Tod Soldaten in den Krieg lockt – Künstler unbekannt).

Hochbunker Grübelstraße (1941)

Nürnberg, Hochbunker Grübelstraße 30 – ‚Grübelbunker‘

Der dem Nürnberger Altstadtbild angepasste Hochbunker, der 1942 fertiggestellt wurde, fasste mehr als 600 Menschen. Ende der 90er Jahre wurde das Gebäude als Wohnhaus umbebaut. Das Stadtgebiet in dem der damalige Bunker steht, war eine der zerstörtesten Stadtteile Nürnbergs während des 2. Weltkriegs. Nur wenige Gebäude überstanden die Bombenangriffe der englischen und amerikanischen Bomberstaffeln.

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Hochbunker Bleiweiß (1941)

Einer der außergewöhnlichsten Hochbunker Nürnbergs findet man im Nürnberger Stadtteil Bleiweiß im Süden von Nürnberg: den Bleiweißbunker.

Der Bunker wurde durch eine außergewöhnliche Fassadenmalerei des Nürnberger Künstlers Wolfgang Harms 1987 zu einem Kunstwerk umgestaltet. (Homepage von Wolfang Harms)

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Das Gebäude wirkt heute fast wie eine Trutzburg. 1016 Menschen fanden hier im 2. Weltkrieg gegen den Bombenhagel Schutz.

Die Räumlichkeiten werden heute zum Teil von der Stadt Nürnberg und einer Jugendorganisation als Lagerraum benutzt.

Hochbunker Leyerstraße (1940)

Hochbunker Nürnberg, Leyerstraße

Der 1940 errichtete Hochbunker der 1016 Menschen Schutz bot, wurde in der Nachkriegszeit zum Wohnhaus umgebaut und umgestaltet.

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Hochbunker Leyerstraße, angebaute Balkone und Fenster.