1937

OFFIZIERSMESSE BUCHENBÜHL

OFFIZIERSMESSE BUCHENBÜHL
Baujahr: 1937
Rathsbergstraße 300 | 90411 Nürnberg
Heute: Jugendhotel Nürnberg

Der eingeschossige Bau mit zwei Flügeln hat ein Satteldach, Sichtfachwerkgiebel und wurde im ‚Heimatstil‘ erbaut. Das Gebäude war Teil eines Luftnachrichtenlagers (Offiziersgebäude).

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LUFTNACHRICHTENKASERNE BUCHENBÜHL

Nürnberg-Buchenbühl
Ehrenbürgweg (am Kothbrunngraben)
Baujahr: ?

Möglicherweise Fundamente und Reste einer Luftnachrichtenkaserne unweit des Kasinos (Ehrenbürgweg, am Kothbrunngraben) in der das 18. Kompanie Luftgau-Nachrichten-Regiment 13 stationiert war. Nach dem Krieg durch die Deutsche Post genutzt und dann in den 2000er Jahren (?) gesprengt und abgetragen.

Offiziere bei einer Vereidigung des Luftgau-Nachrichten-Regiments 13
im Lager Buchenbühl 1939

LUFTGAUKOMMANDO XIII

LUFTGAUKOMMANDO XIII (1937-1938)
Schafhofstraße
Heute: Wohnheim (im Herbst 2019 abgerissen)

Ursprünglich war für die Verwaltungsgebäude des Luftgaukommandos ein großer Komplex mit vielen Gebäuden im ländlichen Fachwerkstil vorgesehen. Dies wurde aber nur zum Teil verwirklicht. Das Gebäude enthält typische Elemente der NS-Architektur, wie die Rundbögen im Eingangsbereich oder der von Säulen getragene Vorbau des Nebeneingangs.

Das Luftgau-Kommando XIII wurde 1937 aufgestellt und existierte bis 1941. Ein offizielles Hinweisschild auf die Geschichte des Gebäudes wurde nicht angebracht. Das Gebäude wurde in den letzten Jahren als Asylunterkunft und Wohnheim genutzt.

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WASSERAUSGLEICHSTURM ‚HOHER BÜHL‘

WASSERAUSGLEICHSTURM ‚HOHER BÜHL‘ (1937)
Oelserstraße
Heute: In gleicher Nutzung

Um die Wasserversorgung für das Reichsparteitagsgelände sicher zu stellen, wurde unweit des Geländes dieser Wasserturm nach Plänen Albert Speers aus Buckelquadermauerwerk mit Wasserbehältern errichtet.

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BAHNHOF NÜRNBERG-ZOLLHAUS

BAHNHOF NÜRNBERG-ZOLLHAUS (1937)
Klenzestraße 11 | Nürnberg
Heute: Leerstehend | Ohne Nutzung

Der ursprüngliche Bahnhof Zollhaus wurde 1904 eröffnet und befand sich wenige hundert Meter nördlich des späteren Bahnhofs. Der von zwei Bahngleisen umschlossene ehemalige Bahnhof Zollhaus im Nürnberger Rangierbahnhofsviertel unweit von Langwasser gelegen, ist auf den ersten Blick nicht unbedingt dem Dritten Reich zuzuordnen. Dieser 1937 erbaute, reine Zweckbau kam ohne die sonst übliche „Präsentationsarchitektur“ aus.

Der Bahnhof wirkt mit seiner schlichten Architektur fast schon modern. Der Bahnhof Zollhaus sollte wie auch die anderen Nürnberger Bahnhöfe die anströmenden Besucher der Reichsparteitage aufnehmen – eine Art Entlastungsbahnhof für die Bahnhöfe Dutzendteich und Märzfeld.

©2020

Nach verschiedenen Nutzungen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg (Gastronomiebetriebe, Fabriken, Übungsräume, Kiosk) steht der ehemalige Bahnhof Zollhaus leer. Von 2011-2013 standen das Gebäude und die zughörige, stark baufällige Brücke unter Denkmalschutz. Zumindest die Brücke wurde 2018 abgerissen und eine neue Brücke gebaut. Die Zukunft des alten Bahnhofs bleibt ungewiss.

Die Brücke wurde 2019 fertiggestellt, der Eingangsbereich auf der Brücke verändert und mit einer Metallplatte verschlossen.






Treppe zum Bahnsteig des Bahnhofs Nürnberg-Zollhaus im Empfangsgebäude mit Wandgemälden von Karl Gries aus dem Jahr 1937
Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/User: HerrMay
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©2013
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©2013
Nur über die unter mittlerweile denkmalgeschützte, aber stark baufällige Brücke konnte man zu Bahnsteigen gelangen.
Nur über die unter mittlerweile denkmalgeschützte, aber stark baufällige Brücke konnte man zu Bahnsteigen gelangen. ©2013

Neubau der Brücke

Der Verfall des Bahnhofs schreitet voran – die alte Brücke wurde mittlerweile durch eine neue ersetzt, die Bauarbeiten 2019 beendet.