Gostenhof

BAHNBETRIEBSWERK NÜRNBERG WEST

BAHNBETRIEBSWERK NÜRNBERG WEST
Austraße | Nürnber-Gostenhof
Heute: Stillgelegt | Nicht zugänglich

Bereits 1869 wurde mit dem Bau einer Centralwerkstätte in Gostenhof, direkt an der Strecke nach Fürth begonnen, die 1875 fertiggestellt wurde. Aufgabe war die Instandhaltung der Personen- und Güterwagen. 1902 wurde die Anlage erweitert und ältere Bauwerke abgetragen, die Abteilung III wurde in Bw Nürnberg Hbf unbenannt.

In den Zwanziger Jahren änderte sich die Aufgabenverteilung zugunsten der Revisonen von Dampfloks und Reisezugwagen. Weitere Ausbauten 1929 (Treibwagenhallen).

1934 erreichte das Werk die größte Ausdehnung (Bau von weiteren Hallen für Elektrolokomotiven und Elektrotreibwagen). 1936 Bau des Heizwerks zwischen den Ringschuppen.
Im 2. Weltkrieg wurde das Werk stark beschädigt, einige Gebäude wurden zerstört oder später abgerissen. Der noch vorhandene Ringschuppen, der als Depot für das DB Museum Nürnberg genutzt wurde wurde bei einem Großbrand 2005 zerstört.
2011 wurde ein neues Regio-Werk auf dem Gelände errichtet. Ein Großteil der alten Anlage steht seitdem leer.

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LEICHENHAUS ST. ROCHUS-FRIEDHOF

Leichenhaus, St. Rochus-Friedhof (1938/39)

Der infolge der Pestepedimie 1517/18 eingeweite Rochusfriedhof erfolgte Jahr 1519 und diente als Friedhof für den Kirchhof St. Lorenz. 1521 erfolgte der Bau der Rochuskappelle, die durch die bekannte Nürnberger Patrizierfamilie Imhoff errichtet wurde.

Auch der  Rochusfriedhof überstand den 2. Weltkrieg nicht unbeschadet – so auch die zuletzt 1939 fertiggestellte Leichenhalle die 1944 total zerstört und 1959/60 wieder aufgebaut wurde.

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Update 01/2019