Jüdische Gemeinde

SYNAGOGE IN DER ESSENWEINSTRAßE

Synagoge in der Essenweinstraße (1903-1938)
Essenweinstraße
Heute: Zerstört – Gedenkstein

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Die Geschichte der Judenverfolgung machte auch vor Nürnberg nicht halt. Ab 1499 war Juden das Betreten der Stadt zum Handel treiben nur gegen Entrichtung eines Leibzolls und unter strengen Kontrollen gestattet.

Dies änderte sich erst 1850, als sich die ersten Jüdischen Bürger wieder im Nürnberger Stadtgebiet ansiedeln konnten. Ab 1862 gab es die erste jüdische Gemeinde die auch einen eigenen Friedhof erwerben konnte.

Nach Errichtung der Haupsynagoge am Hans-Sachs-Platz, wurde 1902 die zweite Synagoge der Israelitischen Religionsgemeinschaft Addas Isroel an der Essenweinstraße errichtet. Diese Synagoge wurde für die kleinere, orthodoxe Geimeinde errichtet, deren Mitglieder hauptsächlich aus Osteuropa (Galizien, Rumänien, Ungarn) stammten.

Während der Reichsprogromnacht am 8./9.11.1938 wurde die Synagoge durch Brandstiftung von SA-Männern zerstört.

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50 Jahre später, am 9.11.1988 wurde das heutige Denkmal an der Essenweinstraße eingeweiht.

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