Kriegerdenkkmäler 1.- und 2. Weltkrieg

Kriegerdenkmal in Marloffstein bei Erlangen (1925)

Marloffstein, Haupstraße/Am alten Brunnen

Das 1925 errichtete Kriegerdenkmal für die gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs, zeigt eine Halbfigigur, die Hände betend über Helm und Schild mit Eisernem Kreuz und Eichenlaub.
Material: Sandstein

Photos ©2014 by Arne Marenda

Fliegerdenkmal an der Ehrenhalle (1924)

An der Ehrenhalle/Luitpoldhain

Das Fliegerdenkmal an der Ehrenhalle wurde 1924 von Walter Franke für die gefallenen deutschen Piloten des 1. Weltkriegs gestaltet. Das Denkmal zeigt ein abstürzendes/auf dem Kopf stehendens Flugzeug.

Ursprünglich stand das Denkmal an der Dutzendteichstraße, wurde dann aber anlässlich der Eröffnung des neuen Nürnberger Flughafens am Marienberg an die Marienbergstraße verlegt.

Im 2. Weltkrieg wurde das Fliegermal schwer beschädigt und nach der Restaurierung an der Rückseite der Ehrenhalle 1958 wieder aufgestellt – zum Gedenken an die gefallenen Piloten des 1.- und 2. Weltkriegs.

Ehrenhalle am Luitpoldhain (1929/30)

Luitpoldhain/ An der Ehrenhalle

Die Ehrenhalle am Luitpoldhain wurde zum Gedenken an die Gefallenen des 1. Weltkriegs 1930 von Oberbürgermeister Hermann Luppe eingeweiht. Die Nationalsozialisten nutzten den Luitpoldhain und die Ehrenhalle für ihre Inszenierung des Totenkults für die Gefallenen des 9. November 1923, dem Hitlerputsch.


(Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1987-0410-501 / CC-BY-SA [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)%5D, via Wikimedia Commons)

Damals kamen 16 Putschisten aus den eigenen Reihen ums Leben. Hitler veranstaltete während der Nürnberger Reichsparteitage einen feierlichen, pseudoreligiösen Totenkult bei dem an der Ehrenhalle u. a. Kränze niedergelegt wurden (Luitpoldarena). Nach 1945 dient die Ehrenhalle wieder dem Gedenken an die Gefallenen des 1. und auch des 2. Weltkriegs. Zum Volkstrauertag findet hier jährlich eine Gedenkveranstaltung statt.